TRADITIONS­GEMEINSCHAFT JABOG 32
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Chronik des JaboG 32

Tigerjet 2010, auch "Lego Bomber" genannt

Als ältester Einsatzverband auf bayerischem Boden leistete das Jagdbombergeschwader 32 mit einen wichtigen Beitrag zur Bewahrung des Friedens. Mit Indienststellung am 22. Juli 1958 konnte keiner die kommenden Herausforderungen der letzten Jahre des aktuellen und ersten Jahre des kommenden Jahrtausends einschätzen.

Der erste Flugbetrieb wurde mit einer F-84 F "Thunderstreak" aufgenommen. Es folgte die 20-jährige Ära des legendären "Starfighters", der vom bis dato modernsten Kampfflugzeug europäischer Produktion, dem Waffensystem TORNADO IDS, abgelöst wurde. Der zunehmenden Komplexität und fortschreitenden Elektronisierung der Waffensysteme wurde mit der Umrüstung auf das Waffensystem TORNADO ECR ab 1991 Rechnung getragen. Dieses Waffensystem, mit seiner hochwertigen Technik und neuesten Elektronik, erfordert eine noch größere Vielzahl von Spezialisten, die auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit angewiesen sind.

Als assignierter, also der NATO zur Verfügung gestellter Verband, leistete das Geschwader einen wichtigen Beitrag zur Bewahrung des Friedens und der Festigung der äußeren Sicherheit unseres Landes. Ein wesentlicher Beitrag zur Bündnis Verteidigung und zu friedensschaffenden und -erhaltenden Maßnahmen, wurde im Rahmen internationaler Einsätze als Krisenreaktionskräfte (KRK) geleistet. Herausforderungen dieser Dimensionen waren nur mit Leistungsbereitschaft, Sachverstand und Einfallsreichtum zu bewältigen und beruhen auf einer langjährigen, professionellen Arbeitsweise.

Das JaboG 32 leistete Pionierarbeit bei der Ausarbeitung von Plänen für die Verlegefähigkeit eines Luftwaffenverbandes im Rahmen eines KRK Einsatzes. Auf seinen Ausarbeitungen, Plänen und Durchführungsübungen basierte letztendlich die erfolgreiche Verlegung nach Piacenza und überhaupt die Verlegefähigkeit aller Verbände der Luftwaffe.

Zur Totentafel

Die Meilensteine des Jagdbombergeschwader 32 (noch unvollständig!!!)

31. März 2013 Verhüllung der TruppenfahneLetzter Tag des JaboG 32. Auflösung. Schluß - Aus - Mickey Maus
   
25. März 2013

Die beiden letzten ECR Tornado - unter ihnen 46+45 "LAST CALL - Good-Bye Lechfeld" Maschine verlassen von der Öffentlichkeit unbemerkt um 8:00 Uhr mogens das Geschwader. Ca. 100 Techniker stehen Spalier neben der Landebahn und verabschieden die beiden abfliegenden Maschinen. Zurück bleibt nach unbestätigten Meldungen eine letzte Maschine mit erheblichem over-G, die zur Verschrottung vorgesehen ist.

Design Entwurf für die LAST CALL Maschine:

Design Entwurf LAST CALL Maschine 46+53 JaboG 32

21. März 2013

Apell zur offiziellen Außerdienststellung des JaboG 32 durch den KG 1. LwDiv, Generalmajor Robert Löwenstein vor wenigen geladenen Gästen in der Halle Pia. Anwesend sind auch der Befehlshaber GenLt. Peter Schelzig - ehemaliger Staffelpilot, Einsatzstabsoffizier und Kommodore des JaboG 32 - und dem Inspekteur Luftwaffe, GenLt. Karl Müllner. Nachmittags Last Call Veranstaltung im Rahmen eines Hallenfestes für geladene Gäste aus dem Kreis der Aktiven und Ehemaligen und VIPs in der Halle Pia. Mehr als 4000 Ehemalige und Aktive nehmen diese Gelegenheit für ein letztes Treffen wahr. Gegen 14:20 Uhr verläßt eine 3-ship Tornado als offizieller flyout-act den Platz, nicht ohne vorher noch einen letzten Überflug durchzuführen.

Vorschaubild zum PDF Dokument der AZ/SZArtikel in der Augsburger Allgemeinen/Schwabmünchner Zeitung zur Auflösung des Geschwaders als PDF Download:

15. November 2012 EG-1 FlightlineMit einer Serenade, durchgeführt durch das Lw. Musikcoprs, auf dem Sportplatz der Lechfeldkaserne, verabschiedet sich das Jagdbombergeschwader offiziel von der Bevölkerung. Leider wissen große Teile der Bevölkerung nichts davon, so dass nur wenige Leute anwesend sind.
14.-28. Juni 2007 Unter der Führerschaft des JaboG 32 findet die Übung ELITE 2007 (Eloka Life Training Exercise) statt, an der insgesamt 17 Nationen, 35 verschiedene Waffensysteme, 1000 übende Soldaten, sowie weitere 400 Personen für Leitung, Administration, Bewachung und Auswertung teilnehmen. 11 Nationen sind während der Übung in Lechfeld stationiert.
 27. Juli 2008

Banner zur 50 Jahr Feier des JaboG 32

Sonderbemalung anläßlich des 50-jährigen Jubiläums des JaboG 32

12. April 2007 Tornado ECR 46+47 stürzt nach einem Tankstop auf dem schweizerischen Flugplatz Emmen, in den Alpen ab. Der junge Flugzeugführer Olt Schawer stirbt trotz Ausstieg mit dem Schleudersitz. Der WSO überlebt leicht verletzt. Sein Fallschirm verfängt sich in schwindelnder Höhe an einem Felsvorsprung. Ein Helikopter der schweizerischen Bergrettung birgt ihn in einer dramatischen Rettungsaktion.
Juli-Oktober 2006 Wegen Ausbesserungen an der Startbahn verlegt das Geschwader nach Manching.
22. Juni 2006 Auflösung der Fliegerhorstgruppe des JaboG 32
06. Juni 2006 Als höchste Auszeichnung, die ein Bundesland einem Bundeswehrverband verleihen kann, zeichnet am 6. Juni 2006 in Vertretung des bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber die bayerische Justizministerin Dr. BeateMerk unter anderem das Jagdbombergeschwader 32 "als Geste des Dankes der bayerischen Bevölkerung und der Staatsregierung" mit einem Fahnenband aus.
09. Dezember 2004 Trauerfeier am 16.12.2004Gegen 14:25 Uhr stürzt kurz nach dem Start Tornado ECR 46+42 in der Nähe der Oskar-Weinert-Hütte in das Waldgebiet "Westerholz" nahe dem Flugplatz. Major Huf und Hptm von Zehmen überleben den Absturz nicht. Die offizielle Trauerfeier im Geschwader findet am 16.12.2004 statt (Bild). Ein Gedenkstein, aufgestellt genau ein Jahr später, erinnert am Unglücksort an die Verstorbenen.
Zeitungsartikel in der Augsburger Allgemeinen zum 10. Gedenken
  1998

JaboG 32 40 Jahre Sonderbemalung

Patch 40. Jahre JaboG 32

 Der Tag der offenen Tür anläßlich der Feierlichkeiten zum 40jährigen Bestehen des Geschwaders, wird mit Rücksicht auf das ICE Zugunglück von Enschede, durch den Inspekteur der Luftwaffe abgesagt.

   

Der 40-Jahre Jubiläumsjet im Einsatz:

15.-24. Juni 1998 Die Lechfeld Tigers und das Jagdbombergeschwader 32 sind zum ersten Mal Gastgeber eines NATO Tiger Meet. 14 Verbände aus 9 Nationen nehmen am umfangreichen fliegerischen und sozialen Programm teil. Die fliegerischen Übungen sind zum Großteil eingebettet in die NATO Großübung "Central Enterprise".
Frühjahr 1997 Verlegung nach USA für die Übungen "Green Flag" in Nellis AFB/Nevada und "Roving Sands" in Texas und New Mexico.
Mai 1996 Beim NATO Tiger Meet in Beja/Portugal erhalten die "Lechfeld Tigers" die Möglichkeit, die Fähigkeiten des ECR Tornado mit drei ihrer Maschinen zu demonstrieren. Die gezeigten Leistungen sowohl des Flugzeugs, als auch der Besatzungen beim Fliegen und bei den social Events, überzeugen die teilnehmenden Nationen und die 1.Staffel wird als 17. "Full Member" in die NATO Tiger Association aufgenommen.
14. Mai 1996

Kommandoübergabe von Oberst Dora an Oberst Schmidt.

Bei dieser Gelegenheit wird das Geschwader besonders geehrt. Der ehemalige Kommodore, Generalmajor Walter Jertz, überreicht den Flugsicherheitspokal für 10 Jahre unfallfreies Fliegen. In der Zeit seines Bestehens absolvierte der Verband bis dahin auf fünf verschiedenen Flugzeugmustern insgesamt 417.000 Flugstunden, davon über 70.000 Stunden auf dem Tornado. Der hohe Ausbildungsstand und die bemerkenswerte Einsatzbereitschaft des Geschwaders wird nach 1980, 1986 und 1990 durch die vierte Verleihung des Prinz-Heinrich-Preises gewürdigt.

07. August 1995 EG-1 FlightlineDer erste Einsatzflug des EG 1 findet statt. Deutsche Tornado begleiteten amerikanische Kampfflugzeuge in den Luftraum über Sarajewo mit dem Auftrag, die Verbündeten gegen Radar- und Luftverteidigungsstellungen zu schützen. In den Jahren 1995 bis 1999 absolviert das EG 1 mit seinen Recce- und ECR Tornado Missionen zum Schutz und Unterstützung des Schnellen Eingreifverbandes, UNPROFOR (United Nations Protection Force), IFOR (Implementation Force) und SFOR (Stabilization Force), ohne jeweils direkt in Kampfhandlungen eingebunden zu sein.
01. August 1995 EG-1 FlightlineFür die acht ECR-Tornados aus Lechfeld und sechs Aufklärungsmaschinen aus Jagel, die auf dem italienischen Fliegerhorst San Damiano bei Piacenza stationiert sind, wird Einsatzbereitschaft gemeldet.
21. Juli 1995 EG-1 FlightlineDie 46+51 verlegt als erster Tornado von Lechfeld nach Piacenza. Sieben weitere folgen die nächsten Tage.
17. Juli 1995 Das JaboG 32 verlegt mit 300 Soldaten und 320 Tonnen Material nach Piacenza/Italien und bildete dort zusammen mit Teilen des AG 51 "Immelmann" das Einsatzgeschwader 1 (EG 1) der Luftwaffe.
30. Mai 1995 Nachdem die Bundesregierung die Unterstützung eines schnellen Eingreifsverbandes auf dem Balkan durch die Bundeswehr beschlossen hat, bestätigt der Bundestag diesen Beschluss.
01. Juli 1994 Die Umschulung auf den ECR Tornado der 2./32 durch die 1./32 ist abgeschlossen und das JaboG 32 fliegt als einziger Verband der Luftwaffe ausschließlich diese modernste Variante des Tornado.
24. Juni 1994

HFB Hansajet des JaboG 32 mit Sonderbemalung

Nach 18 Jahren Flugdienst wird in feierlicher Form die 3. Fliegende Staffel außer Dienst gestellt. Alle HFB 320 verlassen das Lechfeld.

02.-10. Mai 1994 Die erste Staffel, die sich im Hinblick auf ein neues Flugzeug und eine neue Mission ein neues Staffelwappen mit einem Tigerkopf gegeben haben, und sich jetzt nach außen "321 Lechfeld Tigers" nennen, streben eine Mitgliedschaft in der "NATO Tiger Association" an, und sind als sog. "Probationary Member" (Mitglied auf Probe) zum NATO Tiger Meet nach Cambrai/Frankreich eingeladen.
01. Februar 1994 Vorschaubild "Erste ECR Recce Mission"Die 1./JaboG 32 fliegt die erste Recce Mission mit dem ECR Tornado. Das IIS liefert ausgezeichnetes Bildmaterial vom Target auf dem Fliegerhorst Memmingen.
  1993 Umfangreiche Baumaßnahmen auf dem Fliegerhorst müssen durchgeführt werden, weshalb das Geschwader für siebenMonate nach Leipheim verlegt. Ungeachtet dessen - bzw. gerade deshalb - gibt es aber auch in diesem Zeitraum Auslands Übungseinsätze in Decimomannu und Goose Bay.
14. August 1991 Das Geschwader erfliegt seine 50.000 Tornado Flugstunde.
05. Juni 1991 Vorschaubild "Erste ECR Recce Mission"Die 1. Staffel übernimmt von der 2./JaboG 38, Jever, ihren ersten ECR Tornado und läutet damit wieder eine völlig neue Ära auf dem Lechfeld ein. Die 2./32 fliegt weiterhin die IDS Version.
27. März 1991 Der Flugsicherheitspokal in Gold wird dem Geschwader durch den Kommandierenden General der Luftflotte verliehen.
20. März 1990 Das Geschwader erhält zum dritten Mal von der 1. LwDiv den Prinz-Heinrich-Preis zugleich mit dem Flugsicherheitspreis.
08. November 1989 Tag der Maueröffnung. In der Schwabstadlkaserne wird am selben Tag ein Erstaufnahmelager für 207 DDR-Übersiedler - die hauptsächlich bereits über Ungarn/Österreich den Ostblock verlassen konnten - eingerichtet. Die Erste Staffel erwirbt für 100 DM einen Trabbi, der später zum Tigertrabbi umlackiert werden wird, und für Flugjubiläen und andere Events als Transportmittel benutzt wird.
Okt./November 1989 Erstmalig beteiligt sich das Geschwader an der Übung "Red Flag" in Nellis AFB/USA.
15. September 1989 Dieser Tag ist gekennzeichnet durch eine ganze Reihe von Anlässen:
  • Geschwaderappell zum 40-jährigen Jubiläum der Verkündigung des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland,
  • 25. Jahrestag des Absturzes von Olt Ludger Hölker
  • Einweihung der Gedenkstätte für im Dienst verstorbene Geschwaderangehörige,
  • Eröffnung des Erinnerungsraumes zur Pflege der Tradition, sowie
  • Patenschaftsübernahme über die ehemaligen Me-262 Einheiten der Luftwaff
17. Februar 1989 Auf dem Lechfeld gibt es gleich drei Flugstunden-Jubiläen zu feiern: 20.000 HFB-, 30.000 Tornado- und 400.000 Gesamtflugstunden des Geschwaders.
22. Oktober 1988

Patch 30. Jahre JaboG 32Während eines Geschwaderappells aus Anlass des 30-jährigen Bestehens des Verbandes, heftet Staatssekretär Alfred Sauter das Fahnenband des Bayerischen Ministerpräsidenten an die Truppenfahne, eine Auszeichnung, die Franz Josef Strauß noch wenige Tage vor seinem Tode verfügt hatte. Er würdigte damit die Leistungen des Geschwaders auf dem Lechfeld.

 25. September 1988

Sonderbemalung anläßlich des 30. Jubiläums des JaboG 32

 

Patch zum 30. Jubiläum des JaboG 32Der Tag der offenen Tür anläßlich der Feierlichkeiten zum 30jährigen Bestehen des Geschwaders, wird mit Rücksicht auf das Desaster von Ramstein, bei dem ein Jet der italienischen "Frecce Tricolori" in die Zuschauermenge stürzt, durch den Verteidigungsminister Hubert Scholz abgesagt.

  1987 Das Geschwader erhält durch den Kommandeur 1. LwDiv erneut den Prinz-Heinrich-Preis (Bestenpreis der 1. Luftwaffendivision)
  1987 Erstmalig wird das Geschwader mit dem neuen Waffensystem im Rahmen eine TACEVAL von der NATO geprüft. Nachdem die Überprüfung mit Bravour bestanden wurde, wird das JaboG 32 wieder der NATO assigniert.
27. April 1987 Erstmalig verlegen Teile des Geschwaders im non-stop Flug über den Atlantik nach Goose-Bay in Kanada um dort am Tiefstflugtraining teilzunehmen.
31. Januar 1986 Die Auslieferung des neuen Einsatzmusters PA-200 Tornado IDS ist abgeschlossen.
24. Oktober 1985 Gedenkkreuz für die verunglückte Besatzung der 44+45Gedenktafel für Hptm Schimpf und Hptm Zacharias Tornado IDS 44+45 verunglückt nahe dem Schießplatz Otterburn in England. Die Besatzung, Hptm Hans-Joachim Schimpf und Hptm Holger Zacharias, kommt ums Leben. In der Nähe der Unglückstelle errichtet eine Abordnung des JaboG 32 eine Gedenktstätte mit einem eisernen Kreuz und einer Gedenktafel.
27. Juli 1984 Oberst Morgenstern vor dem ersten geschwader eigenen TornadoEine neue Ära beginnt auf dem Lechfeld nach der Landung des 1. geschwadereigenen Tornados (44+36) mit der Besatzung Oberst Morgenstern und seinem Waffensystemoffizier Hptm Norbert Steinhauser.
18. April 1984 Letztmals landet ein Starfighter auf dem Lechfeld. Nach einer Dienstzeit von beinahe 19 Jahren und 205.000 Flugstunden, geht damit eine Ära zu Ende.
  1983

Sonderbemalung eines Starfighters anläßlich 25 Jahre JaboG 32

Patch 25. Jahre JaboG 32

Das Geschwader feiert sein 25. Jähriges Jubiläum

30. Mai 1983

Zeitungsartikel zur 300000ten Jet Stunde des JaboG 32Olt Peter Heidmann fliegt die 300000 "Flugstunde Jet" für das JaboG 32

07. April 1981

Yogi Söldner erhält den Preis für 3500 Stunden F-104

Als erster Einsatzpilot weltweit erreicht OTL Karl "Yogi" Söldner die 3.500 Flugstunde auf einer F-104G.

01. April 1980 Nach Auflösung des Fernmelde-, Lehr- und Versuchsregiments 61 (FmL/VsuRgt 61) wird dessen 4. Staffel, die seit 31.08.1976 mit der ECM-Version des HFB 320 (M) ausgestattet ist, als 3. Fliegende Staffel dem JaboG 32 unterstellt.
  1978

F-104 des Jabog 32 mit Sonderbemalung zum 20-jährigen Jubiläum des Geschwaders

Das JaboG 32 feiert 20-jähriges Jubiläum

Mai 1978

Gruppenfoto zum Jubiläum der 250000sten Gesamtflugstunden des JaboG 32

 

Das JaboG 32 erreicht 250.000 Gesamtflugstunden.

15. März 1978 Der Unterkunftsbereich des JaboG 32 erhält die Bezeichnung "Schwabstadlkaserne"
Frühjahr 1977 Das Geschwader verlegt wieder nach Deci.
01. Dezember 1976 Vorschaubild 200000 Stunden EinsatzmusterDas JaboG 32 erreicht die 200.000 Jet Flugstunde, geflogen von Major "Adi" "Oberst"-eller.
26. März 1976 Zum ersten Mal landet mit einem Tornado das Nachfolgemuster für den Starfighter auf dem Lechfeld, um den Geschwaderangehörigen vorgestellt zu werden.
Februar 1975 Hptm Austermann fliegt für den Verband die 100000ste Starfighter Stunde. Im Rahmen eines Geschwader Apells wird dieser Leistung Rechnung getragen.
  1974 Zeitungsartikel 200000 Flugstunden Teil 2Das Geschwader erreicht seine 200.000-ste Flugstunde.Zeitungsartikel zu 200000 Flugstunden Teil 1

  1974 Major Walter Witt's Letztflug auf F-104Major Walter Witt wird aus dem aktiven Dienst verabschiedet. Dies ist deshalb bemerkenswert, weil er seit 1963 dem Verband angehörte und zum Zeitpunkt seiner Verabschiedung mit 54 Jahren der älteste Starfighterpilot der Luftwaffe war. Bemerkenswert auch, dass er als Feldwebel der Nachtjäger 14 Abschüsse verbuchen konnte.
  1974 Beim "Sharpshooter 74" können die Lechfelder erneut ihren hohen Leistungsstand eindrucksvoll unter Beweis stellen. Sie erreichen in fünf Disziplinen jeweils den 1. Platz.
  1973 Das JaboG 32 beteiligt sich am jährlich von der 1. LwDiv durchgeführten Wettbewerb "Sharpshooter", bei dem OTL Conrad den 1. Platz sowohl im Raketenschießen als auch in der Gesamtwertung "Konventionelle Waffen" belegt.
September 1973 Wegen notwendiger Ausbesserungsarbeiten an der Startbahn verlegt das Geschwader nach Manching.
  1972 Das JaboG 32 erhält die Flugsicherheitsurkunde für ein Jahr unfallfreies Fliegen.
01. Mai 1972 Hptm Betz, der auch die 150.000 Gesamtflugstunde des Geschwaders flog, fliegt die 70.000 Starfighter Stunde des JaboG 32.
11. Dezember 1967 Nachdem das Geschwader mit dem neuen Waffensystem Starfighter die volle Einsatzbereitschaft erreicht hat, wird der Verband wieder der NATO unterstellt.
September 1967

OTL Heinz Kowarik absolviert die 20.000 Starfighter Flugstunde, dies ist auch gleichzeitig die 100.000 Jetstunde des Geschwaders auf den Flugzeugen F-84F und F-104G.

Die 125.000 und 130.000 Jetstunde fliegt einige Jahre später Hptm Wirthgen.

  1966 Um die F-104G auch von alternativen Plätzen aus einsetzen zu können, wurde 1966 in Lechfeld eine Aufsehen erregende Versuchsserie für Kurz- und Nullstarts durchgeführt. Bei den SATS-Versuchen wurde ein Starfighter über eine Rollenwinde durch zwei Strahlturbinen beschleunigt und mit Hilfe eines Katapultschlittens von einer feldmäßigen Startbahn aus gestartet. Beim ZELL-Verfahren katapultierte man die "104" mit Hilfe einer zusätzlichen Startrakete (JATO) aus einem Startgestell heraus in den Himmel.
13. Juli 1966 Die letzte F-84F verläßt das JaboG 32. Die Umrüstung die F-104 "Starfighter" ist damit abgeschlossen. Insgesamt hat das Geschwader 80000 Flugstunden auf dem alten Muster absolviert.
09. Juli 1966

Programmheft 100 Jahre Standort LechfeldBei einem Tag der offenen Tür feiert man drei Juliläen gleichzeitig:

  1. 100 Jahre Standort Lechfeld,
  2. 50 Jahre Luftwaffenflugplatz und
  3. 10 Jahre Luftwaffenstandort der Bundeswehr
18. Mai 1966 Vor vielen Zuschauern führt der Testpilot Edward Brown den ersten Raketenstart mit einer F-104G  auf europäischem Boden vor.
04. Mai 1966

ZELL PatchErster Zero-Length-Launch, kurz ZELL, eines Starfighters in Deutschland

Starfighter auf ZELL Launcher Starfighter auf ZELL Laucher

  1965 Das JaboG 32 wird als bester Verband der damaligen Luftwaffengruppe Süd mit dem "Silberschild" ausgezeichnet.
  1964 Das JaboG 32 gewinnt mit der Mannschaft der 4. ATAF das Tactical Weapons Meet TWM
16. Dezember 1964

Vorschaubild Zeitungsausschnitt

 

Der erste geschwadereigene Starfighter landet auf dem Lechfeld.

05. Oktober 1964

Geschwaderübergabe Oberst Schauder an OTL Klaffenbach

 

Geschwaderübergabe von Oberst Schauder an Oberstleutnant Klaffenbach

15. September 1964

Oberleutnant Ludger HölkerDer Unglücksflug von Olt Hölker

Oberleutnant Ludger Hölker verzögert den Ausstieg aus seiner havarierenden T-33 um den Absturz in das Örtchen Straßberg zu verhindern. Er verliert dabei sein Leben.

Die Geschichte auf 321tigers.de

Bild Artikel vom 17.09.1964

05. August 1964 Im Zuge der beginnenden Umrüstung auf die F-104 "Starfighter" fliegt das JaboG 32 sechs F-84F nach Bandirma, Türkei, um sie der türkischen Luftwaffe zu übergeben.
03. März 1964 Das JaboG 32 wird aus dem Bereich der damaligen 5. Luftwaffendivision ausgegliedert und der 1. LwDiv unterstellt
09. Januar 1964 Ehrung der Hot-Shots 1963Vergeben des Wanderpreises an die besten Flugzeugführer beim Waffeneinsatz 1963
  1963 jabog32 und 4. ATAF gewinnen Jabo Treffen in Hopsten 1963Das JaboG 32 gewinnt mit der Mannschaft der 4. ATAF das Tactical Weapons Meet TWM
29. November 1963

15000 Flugstunden auf F-84F für das JaboG 32Der Komodoere OTL Schauder fliegt die 15000ste Flugstunde auf F-84F für das JaboG 32. Nach dem Festakt spendiert der Komo Freibier und heisse Würstchen. Was war das noch für eine gute alte Zeit!?

19. September 1963 Der Verteidigungsminister Dr. Kai Uwe von Hassel besucht das Geschwader
15. Mai 1963 Bundespräsident Dr. Heinrich Lübke besucht das Jagdbombergeschwader 32
Juli 1962 Teilnahme des Geschwaders am 1. Tactical Weapons Meet (TWM) in Frankreich, bei dem die Lechfelder Piloten zu den Siegern gehörten.
27. Oktober 1961 Geschwaderübergabe von OTL Barth an Oberst Schauder
24. September 1961

DB-110 F-84F des JaboG 32
(courtesy Helmut Predeschly)

Zu Beginn ihrer Einsatzzeit flogen die F-84F Jets noch mit aluminiumfarbenem Outfit. In dieser Ära war eine der farbenprächtigsten F-84F der Luftwaffe eine Lechfelder Maschine, die DB-110 (W.Nr. 53-7206) der 1. Staffel mit einem großenHaifischmaul auf der Nase und einem schwarzen Tigerkopf am Seitenleitwerk. So bemalt war sie beim Flugtag am24. September 1961 in Fürstenfeldbruck ausgestellt.

Erst später wurden die Maschinen mit dem üblichen Tarnschema versehen.

14. September 1961

Fw Peter Pfefferkorn und Stuffz Hans Eberl "überführen" zwei F-84F im Rahmen eines mißglückten Dreiecksfluges nach Berlin. Verteidigungsminister Strauß enthebt daraufhin im Rahmen der sog. Bier-Order 61 den Kommodore OTL Barth ohne Prüfung der genauen Sachlage seines Amtes als Kommodore.

Spiegel 19/1962Die komplette Geschichte dargelegt in einem Spiegel Artikel von 1962

OTL Barth wehrte sich übrigens gegen diese rechtlose Maßnahme und wurde im Mai 1962 durch den Wehrdienstsenat zu Recht rehabilitiert.

26. August 1961 Der Bundeskanzler Konrad Adenauer besucht das JaboG 32
26. September 1960 Wegen Ausbesserungs- und Erweiterungsarbeiten an der Startbahn verlegt das Geschwader (als erstes Kommando der Luftwaffe) für sieben Monate zur Air Weapons Training Installation (AWTI) und für Übungen auf "Frasca Range" nach "Deci" auf Sardinien.  Die erste Gelegenheit für die jungen Piloten für richtige  Schießeinsätze. Bis dato hatte man mangels richtiger Bewaffnung Kraftstoffzusatzbehälter auf die Übungsziele geworfen.
Sommer 1959 Schießübungen auf Sylt, JaboG Übungen in Bandirma, Türkei
18. Juli 1959 Erster Tag der Offenen Tür
02. Februar 1959 Der erste Absturz einer Lechfelder F-84F (DB-257, W.Nr. 53-7199) bei Schwabmühlhausen wegen Triebwerksausfall. Leutnant Dietmar Engel kann sich mit dem Schleudersitz retten.
  1959 NATO Assignierung beider fliegenden Staffeln des JaboG 32
22. Juli 1958 Oberstleutnant Barth - erster Komodore des Jagdbombergeschwader 32F-84F DB-248 des Jagdbombergeschwader 32 LechfeldAls erster Kampfverband der Bundesluftwaffe auf bayerischem Boden wird das Jagdbombergeschwader 32 offiziell in Dienst gestellt. Das erste Einsatzmuster des neuen Geschwaders ist die Republic F-84F "Thunderstreak". Oberstleutnant Siegfried Barth ist der erste Kommodore des neuen JaboG 32.
29. April 1958 Mit dem Luftwaffen Aufstellungsbefehl Nr. 87 wird die Aufstellung des Jagdbombergeschwader 32 zum 01. Juni 1958 befohlen.
07. Juli 1956 Die ersten Soldaten kommen auf dem Lechfeld an

Waffensysteme im JaboG 32

FLUGZEUGE DES VERBANDES
FlugzeugbezeichnungAufgabenZeitraum
F-84F "Thunderstreak" Jagdbomber 1957 - 1961
F-104G "Starfighter" Jagdbomber 1961 - 1983
TF-104G "Starfighter" Einsatztrainer 1961 - 1983
T-33A "T-Bird" Trainer/Verbindung 1961 - 1983
Do 27 Verbindung 1961 - 1983
Do-28D2 "Skyservant" Verbindung 1961 - 1983
HFB-320 ECM "Hansajet" Ausbildung 1980 - 1994
Tornado IDS Jagdbomber 1983 - 2013
Tornado ECR Jagdbomber 1991 - 2013

Totentafel des JaboG 32

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